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Bericht aus Frankreich

Zehntklässler in Frankreich unterwegs

BILDER  ergänzt

Herr Kutz berichtet vom Schüleraustausch, den er mit Frau Yackley-Thiessen und Frau Mohaupt in den Herbstferien begleitete:

Nach einem Jahr war es nun endlich Zeit für das lang geplante Déjà-vu zwischen den 15 nunmehr Neuntklässlern aus Bischheim bei Strasbourg/Straßburg und den 15 "Zehnern" aus unserer Schule: Am Sonntag durchquerten wir, d.h. die Schüler und die betreuenden drei Lehrkräfte Frau Mohaupt, Frau Yackley-Thiessen und Herr Kutz, in einer ruhigen, höchstens von Spannung und Vorfreude durchzogenen Eisenbahnfahrt unsere Republik, um am Nachmittag in Strasbourg auf unsere Partnerschüler zu treffen. Die letzte kurze Strecke, von Strasbourg zu unserer Unterkunft in Niederbronn-les-Baines/Bad Niederbronn, legten wir gemeinsam mit einem Bus zurück.

Die Fragen auf der Fahrt waren etwas andere als beim letzten Mal (Link zum Bericht hier), denn fast alle Schüler, die diesmal dabei waren, verbrachten auch schon im letzten Jahr die Woche in Görlitz. Statt nach den französischen Schülern fragte man sich (und die Lehrkräfte) auf der Fahrt: "Wird das jetzt etwa die ganze Woche so warm?" (Antwort: Vorher mal Wetterbericht lesen!), "Sind wir bald da?" (Nein, es gibt jetzt auch kein Eis!), "Welche Geschäfte gibt es in Straßburg?" (deutsche Geschäfte wie "dm" sind manchmal schwer zu finden) – pragmatische Schülerfragen eben...

Zum späten Nachmittag waren wir schließlich da – und es war von Anfang an gut: Eine nagelneue Unterkunft, betreut von sehr freundlichen Mitarbeitern, die ausgesprochen gutes (= französisches) Essen austeilten, erwartete uns am Rande eines sehr hübschen Städtchens, eingebettet in die abwechslungsreiche Landschaft des nördlichen Elsass.

Der Gegenstand der bilingualen Schülerarbeit, die große Kriegsgräberstätte Niederbronn, lag unmittelbar neben unserer Bleibe.

Ein kurzer Abriss des Programms:

Sonntag: Zum Abend gab es eine sehr kurze Einführung zu dem, was uns die Woche erwarten würde.

Montag: Wie schon aus dem letzten Jahr bekannt, moderierten Aline und Andreas, unsere zwei Sprachanimateure, die französisch-deutsche Kommunikation. Die besondere Herausforderung bestand diesmal darin, alle zum Sprechen der Partnersprache zu bewegen, denn das Deutsch der französischen Schüler war teilweise ziemlich gut ...

Zum Nachmittag erhielten wir einen spannenden Vortrag zu Schicksalen des 2. Weltkriegs mit anschließender Führung über den Friedhof. Und jeder, der sich darunter nun eine langweilige Veranstaltung vorstellte, wurde dabei rasch eines besseren belehrt: Bernard Klein und Joelle Krieger brachten uns die Vergangenheit spannend und an vielen Beispielen gut nahe.

Dienstag: Für viele vielleicht der interessanteste Tag: Wir fuhren nach Strasbourg – zunächst in das Europaparlament, in dem uns ein medienreicher Rundgang die vielen Vorzüge der europäischen Einheit nahe brachte. So wurde uns auch die Ehre zuteil, den Plenarsaal von innen zu besichtigen (ganz schön groß...). Kritischen Fragen wie der nach den Kosten der Volksvertretung an gleich drei Standorten (Brüssel, Luxemburg und Straßburg) mit je 24 Sprachen versuchte man jedoch mit Kaschierungen aus dem Weg zu gehen (... nur 3,50 € pro EU-Bürger und Jahr ...)


Zur physischen Stärkung und geistigen Erbauung fuhren wir zum Mittagessen und einer anschließenden Unterrichtsstunde an das Collège Le Ried in Bischheim, unsere Partnerschule – und bekamen interessante Einblicke in den Schulalltag unserer südwestlichen Nachbarn. Der anschließende Nachmittag konnte in Kleingruppen weitestgehend für individuelle Unternehmungen genutzt werden, bevor er mit einem Flammkuchen-Festmahl ein Ende nahm.

Mittwoch: Am Mittwoch wurde zunächst bilingual das Geschehen des Dienstags ausgewertet, mit Arbeit an verschiedenen europäischen Themen. Der Tag wurde mit einem kleinen Sportprogramm, gefolgt vom Kulturprogramm "Postkarte an Zuhause schreiben" abgerundet.

Donnerstag: Da viele Schüler große Freude an der Arbeit mit der deutsch-französischen Geschichte hatten, entschieden sich die betreuenden Lehrer kurzfristig, diese Arbeit noch um einige Quellenarbeit zu vertiefen – auch dieser Workshop war sehr gut von dem Begegnungszentrum vorbereitet. Nun hieß es schon "Tasche packen", noch letzte Einkäufe in Niederbronn tätigen, bevor es nach einer kleinen Auswertung eine ausgiebige Patisserie-Verkostung und eine "Preisverleihung" für verschiedene Highlights und Auffälligkeiten der Woche gab.

Abgerundet wurde das Programm an den vier ganzen Tagen noch durch ein kleines morgendliches Sportprogramm (Hallo, Oberelbe-Marathon am 28.04.2019!) sowie abendliche Spiele für alle Interessierten.

Freitag: Rückfahrtag – 10 Stunden Fernbus-Fahrt kann man gut finden, muss man aber nicht. Alle deutschen Schüler sind aber gesund und guter Dinge wieder in Dresden angekommen.

Bildergalerie Projektarbeit:

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Bildergalerie Strassbourg:

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Calliope mini

Schulfilm 2017

Unser Schulfilm 2017 wurde von Herrn Prager online gestellt.

Wer die 16:30 min Zeit hat oder sich nehmen will, kann gern hier klicken: Schulfilm 2017



Der Film enstand aus Anlass der Abschlusspräsentation im Kultusministerium für die Vorstellung der Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung des Schulversuchs "Schulen mit besonderem pädagogischen Profil / Gemeinschaftsschulen". Herr Prager war wieder sehr fleißig und hat mit (ehemaligen) Schülern und Lehrern unsere tägliche Arbeit reflektiert. Vielen Dank dafür. Am 20.3.2017 wurde der Film von ihm gemeinsam mit Herrn Dreyer im Ministerium vorgestellt.

Mehr dazu hier.

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Europa fördert Sachsen

Die Computerausstattung unserer Schule wurde mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Medios-Programms des Freistaates Sachsen gefördert.

Wir freuen uns über moderne Computerkabinette und interaktive Tafeln.